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Neuer IAQ-Bericht: Familienzentren machen Schule

Familienzentren sollen landesweit Schule machen: Laut Koalitionsvertrag will das Land das Konzept flächendeckend ausrollen. Das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat das Pilotprojekt in Gelsenkirchen wissenschaftlich begleitet und untersucht nun die Umsetzung in weiteren Schulen. Zwischenergebnisse dazu stellen Philipp Hackstein, Dr. Brigitte Micheel und Prof. Dr. Sybille Stöbe-Blossey in einem aktuellen IAQ-Report vor.

Mit dem Aufbau von Familiengrundschulzentren kann die Familienorientierung durch inner- und außerschulische Kooperationen – insbesondere mit der Jugendhilfe – und einen gezielten Sozialraumbezug weiterentwickelt werden. Dabei dürfen Familienzentren nicht als zusätzliche Säule oder irgendein weiteres Projekt betrachtet werden, betont Stöbe-Blossey: „Unterricht, Ganztagsangebot, Schulsozialarbeit und Familienzentrum müssen als Teile eines von allen gemeinsam getragenen Gesamtkonzepts betrachtet werden.“

Die Zusammenarbeit aller Beteiligten muss dafür gestärkt und weiterentwickelt werden, was in den Schulen den Zwischenergebnissen zufolge bislang unterschiedlich gut und am besten mit einer koordinierten kommunalen Unterstützung gelingt. Auch in diesem Sinne sollen Familienzentren Schule machen – nämlich Schule verändern von einem „Nebeneinander“ hin zu einem „Miteinander“. Für diesen schwierigen Weg enthält der IAQ-Report Tipps von einer ersten Bestandsaufnahme über die Partnersuche bis zur Integration in die kommunale Bildungslandschaft.

Weitere Informationen sowie den vollständigen Bericht finden Sie hier.

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