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Werden Sie Teil der Initiative.

Für Ihre Kommune sind Familien­grund­schul­zentren ein Thema? Wenn Sie sich gerne regelmäßig mit anderen Kommunen dazu austauschen möchten, Unter­stützung und Beratung erhalten und sich tiefer zum Thema informieren wollen, dann sind Sie bei der „Initiative Familien­grund­schul­zentren NRW“ richtig. Unabhängig davon, ob es in Ihrer Kommune schon Familien­grund­schul­zentren gibt oder Sie derzeit über die Gründung des ersten Familien­grund­schul­zentrums nachdenken – jede Kommune in Nordrhein-Westfalen kann Teil der Initiative werden. Warum es die Initiative gibt, was ihre Ziele sind, wie die Leistungen der Initiative aussehen und wie Sie Teil dieser werden können, erfahren Sie hier.

AUSGANGSLAGE

In Deutschland hängen Bildungs­chancen immer noch stark von der sozialen Herkunft ab. Will man daran etwas ändern, muss man auch die Familien stärker in den Blick nehmen. Denn insbesondere im Grund­schulalter ist der Einfluss von Eltern auf den Lernerfolg erheblich. In Gelsenkirchen ist 2014 daher die Idee entstanden, das erfolgreiche Konzept der Familienzentren an Kitas in modifizierter Weise auf Grund­schulen zu übertragen. In einem Modell­projekt hat die Wübben Stiftung in den darauf­folgenden fünf Jahren gemeinsam mit der Stadt Gelsenkirchen fünf weitere Familien­grund­schul­zentren aufgebaut und verschiedene Ansätze erprobt. Andere Kommunen sind auf das Projekt aufmerksam geworden und haben ebenfalls Ansätze und Konzepte entwickelt. Zehn Kommunen haben sich 2019 zur „Initiative Familien­grund­schul­zentren NRW“ zusammen­geschlossen, um Erfahrungen und Wissen zu teilen und sich gegen­seitig zu unter­stützen. Inzwischen sind 16 Kommunen Teil der Initiative mit insgesamt 75 aktiven und geplanten Familien­grund­schul­zentren (Stand: August 2021).

ZIELE

Die zehn Gründungskommunen haben sich 2019 auf folgende Ziele der Initiative verständigt.

DIE INITIATIVE …

… ist ein kommunales Netzwerk: Sie ermöglicht den Kommunen einen Austausch über Konzepte, Wissen und Erfahrungen.

… diskutiert Qualitätsaspekte und fördert die qualitative Weiterentwicklung der Ansätze durch Angebote der Qualifizierung, Beratung und Begleitung.

… wirbt für und unterstützt die Verbreitung der Ansätze zu den Familiengrundschulzentren.

… wirkt auf eine strukturelle Unterstützung und Verankerung der Familiengrundschulzentren hin.

LEISTUNGEN

Die Leistungen der „Initiative Familien­grund­schul­zentren NRW“ stehen teilweise exklusiv den Initiativ­kommunen zur Verfügung, teilweise richten sie sich an eine breitere Fach­öffent­lichkeit und sind auch für Kommunen geöffnet, die nicht Teil der Initiative sind. Inhalte und Themen richten sich nach den Bedarfen der Kommunen und Schulen sowie nach aktuellen Entwicklungen im Feld.

Exklusiv für Initiativkommunen

Die Initiativ­kommunen treffen sich alle sechs bis acht Wochen zu einem Aus­tausch der kommunalen Koordination. Dieser findet zurzeit digital statt. Sobald es möglich ist, wird das Format im Wechsel digital und in Präsenz angeboten. Beim inter­kommunalen Austausch geht es um aktuelle Entwick­lungen im Kontext der Familien­grund­schul­zentren, es gibt Raum für Austausch und Vernetzung und es wird – je nach Bedarf der Kommunen – gemeinsam an konkreten Themen gearbeitet.
Es finden regel­mäßig Fach­veranstaltungen statt, die sich ebenfalls an den Bedarfen der Kommunen orientieren. Je nach Thema gibt es Fach­impulse sowie die Mög­lichkeit, in Klein­gruppen intensiv zum jeweiligen Thema zu arbeiten und ggf. konkrete Fall­beispiele einzubringen. Beispiel­hafte Themen sind der Umgang mit Widersacherinnen und Widersachern oder die Arbeit in multi­professionellen Teams. Die Fach­veranstaltungen richten sich primär an die Leitungen der Familien­grund­schul­zentren, je nach Thema sind aber beispiels­weise Schul­leitung, Schul­sozialarbeit, OGS-Leitung oder weitere Bezugs­gruppen miteingeladen.
Ein Lernen mit- und voneinander lebt von lebendigen Eindrücken. Wechsel­seitige Besuche der Initiativ­kommunen und Hospitationen sind daher – sobald es die aktuelle Situation wieder zulässt – ebenfalls geplant.
Über eine digitale Plattform haben die Initiativ­kommunen die Möglichkeit, Materialien, Vorlagen und andere Dokumente untereinander auszutauschen. Auch das Team der Initiative stellt hier weiter­führende Materialien zur Verfügung.

Offene Angebote

Alle sechs bis acht Wochen sind alle Leitungen von Familien­grund­schul­zentren in NRW herzlich eingeladen, sich im digitalen „Leitungs-Café“ zu treffen und auszutauschen.
Gerne wollen wir zukünftig einmal pro Jahr einen öffentlichen Fachtag zu Familien­grund­schul­zentren ausrichten. Wir möchten verschiedene Ansätze sichtbar machen, diverse Stimmen zu Wort kommen lassen und das Konzept weiter­entwickeln und verbreiten.
Das Team der Initiative steht Ihnen jederzeit gerne für Beratung und Vermittlung rund um das Thema der Familien­grund­schul­zentren zur Verfügung.

über uns

TEIL DER INITIATIVE WERDEN

Ein Beitritt zur Initiative ermöglicht es Ihrer Kommune, an allen Leistungen teilzunehmen. Dabei entstehen Ihrer Kommune keine Kosten. Das Angebot wird durch die Wübben Stiftung und Auridis Stiftung zur Verfügung gestellt und finanziert.

Wenn Sie Interesse haben, sich mit Ihrer Kommune der Initiative anzuschließen, kontaktieren Sie uns gerne. Der Beitritt erfolgt durch die Unterzeichnung des „letter of intent“ und die Zusendung per Mail an info(at)familiengrundschulzentren-nrw.de. Als Schul­leitung sollten Sie bei Interesse auf Ihre kommunalen Ansprech­partnerinnen und Ansprech­partner zugehen, da nur Kommunen Teil der Initiative werden können. Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns gerne an.

Ansprüche auf Erstattung von Personal- und Reisekosten oder Förderungen durch die Stiftungen bestehen nicht.

Weitere Informationen können Sie dem Letter of Intent entnehmen:

Download Letter of Intent (PDF)

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