Delegation aus Neuwied hospitiert in Mönchengladbach
24.09.2026
Wie arbeiten Familiengrundschulzentren (FGZ) in der Praxis und welche Erfahrungen können neue Standorte von bereits etablierten FGZ mitnehmen? Mit diesen Fragen besuchte am 22. September 2026 eine Delegation aus Neuwied das FGZ der Gemeinschaftsschule Eicken in Mönchengladbach.
In Neuwied werden derzeit an der Marienschule, der Sonnenlandschule und der Geschwister-Scholl-Schule drei Familiengrundschulzentren aufgebaut. Zwei davon (außer die Sonnenlandschule) werden über das Startchancen-Programm finanziert. Ziel ist es, Unterstützungsangebote für Kinder und Familien zu bündeln und Schulen stärker mit Angeboten und Akteuren im Sozialraum zu vernetzen.
Entsprechend multiprofessionell war die Delegation zusammengesetzt: Vertreter/innen aller drei Grundschulen – darunter die FGZ-Koordinatorinnen, Schulleitungen, Lehrkräfte und Fachkräfte der Schulsozialarbeit – nahmen an der Hospitation teil. Hinzu kamen Vertreter/innen der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Rheinland-Pfalz.
Am FGZ Eicken erhielten die Gäste Einblicke in die Strukturen und die praktische Arbeit eines FGZ, das bereits seit 2021 besteht. Im Mittelpunkt standen unter anderem die multiprofessionelle Zusammenarbeit, die Aufgaben von FGZ-Koordination und Schulsozialarbeit sowie die Frage, wie aus den Bedarfen von Kindern und Familien konkrete Angebote entstehen.
Neben dem fachlichen Austausch lernte die Delegation auch die konkrete Arbeit vor Ort kennen. Beim Angebot „Yoga-Motorik für Kinder“ erhielten die Teilnehmenden einen unmittelbaren Einblick in eines der regelmäßigen Angebote des FGZ. Zum Abschluss blieb Zeit, die Eindrücke des Tages zu reflektieren und Fragen für den weiteren Aufbau der FGZ in Neuwied zu sammeln.


Fotos: Wübben Stiftung Bildung/Gregor Entzeroth
