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Verstetigung von Familiengrundschulzentren in NRW

Das erste Familiengrundschulzentrum (FGZ) in Nordrhein-Westfalen ist 2014 in Gelsenkirchen entstanden. Acht Jahre später haben sich bereits mehr als 50 Kommunen auf den Weg gemacht und mehr als 130 Grundschulen in NRW haben sich zu FGZ entwickelt. Jetzt geht es darum, mit Blick auf die Landtagwahlen, diesen Weg nachhaltig zu sichern und weiterzugehen. Denn FGZ sind kein Projekt. FGZ schließen eine Lücke in der Präventionskette und sollten daher in ihrer Struktur und in der Fläche des Landes gesichert werden. Nach der Kita mit Schulbeginn stehen die Eltern vor den Toren der Grundschule. Hier gilt es sie, abzuholen.

Die Oberbürgermeisterin von Gelsenkirchen, Karin Welge, und der Oberbürgermeister von Mönchengladbach, Felix Heinrichs, halten den Offenen Brief in ihren Händen. Sie sind umgeben von Vertreterinnen und Vertreter der weiteren Kommunen. Foto: Martin Magunia/Wübben Stiftung.

Offener Brief von kommunalen Spitzen an die kommende Landesregierung

Das setzen viele Kommunen in NRW schon erfolgreich um. Was sich diese Kommunen nun aber wünschen, ist eine langfristige Perspektive der FGZ. Deshalb haben 21 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die in der Initiative Familiengrundschulzentren NRW zusammengeschlossen sind, einen offenen Brief an die zukünftige Landesregierung verfasst. Darin fordern die kommunalen Spitzen drei Aspekte:

Der Offenen Brief wurde im Rahmen unser Entwicklungskonferenz „Familiengrundschulzentren in NRW“ am 9. Mai symbolisch überreicht. Den Offenen Brief finden Sie hier.

Umfrage zeigt: Es fehlt an Rahmenbedingungen

Auch eine aktuelle Umfrage unter den FGZ in NRW, die wir im Februar durchgeführt haben, zeigt, dass sich die Schulen zu 91% eine langfristige Finanzierung wünschen und Verlässlichkeit und Planungssicherheit brauchen, damit die vielen neuen Angebote wie Alphabetisierungskurse und Gesundheitsangebote, die für Familien entstanden sind, fortgesetzt werden können. Bei der Frage welche Erfolgsfaktoren für ein Familiengrundschulzentrum fehlen, werden am häufigsten Räumlichkeiten genannt. 

Die gesamte Umfrage finden Sie hier.

Sie sehen, wir sind in NRW mit Blick auf die Familiengrundschulzentren schon einen langen Weg gegangen. Jetzt geht es darum, diesen Weg nachhaltig zu sichern und weiterzugehen. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich mit uns für die Verstetigung von Familiengrundschulzentren in Nordrhein-Westfalen einsetzen.

Ihr Markus Warnke,
Geschäftsführer der Wübben Stiftung

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